{"id":49,"date":"2023-05-09T09:58:07","date_gmt":"2023-05-09T09:58:07","guid":{"rendered":"https:\/\/tg-spielmannszug.de\/?page_id=49"},"modified":"2023-05-09T09:58:14","modified_gmt":"2023-05-09T09:58:14","slug":"vatertag-2006","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/tg-spielmannszug.de\/?page_id=49","title":{"rendered":"Vatertag 2006"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #000000;\"><strong>V\u00e4ter trotzen diesmal Wind und Wetter<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000;\">Es sollte eine gem\u00fctliche Fahrradtour werden. P\u00fcnktlich um 10 Uhr trafen wir uns bei Sterni und jeder guckte zum Himmel. Die dicken Regenwolken wollten nicht enden. Aber ein Indianer kennt keinen Schmerz und so fuhren wir los. Zugegeben, die erste Etappe war etwas kurz. Wir besuchten unseren Kumpel Rainer M. auf seiner Baustelle \u2013 wir haben so den Verdacht, dass wir das die n\u00e4chsten Jahre auch machen k\u00f6nnten (!!). Wie es sich f\u00fcr G\u00e4ste geh\u00f6rt, haben wir beim Eintreten in den Rohbau uns ordentlich die F\u00fc\u00dfe abgetreten. Naja, beim Hinausgehen w\u00fcrde das aber sch\u00f6n bl\u00f6d aussehen. Wir wurden mit einem kleinen Fr\u00fchst\u00fcck, bestehend aus K\u00e4se, Wurst und Wein herzlich Willkommen gehei\u00dfen und eine kleine Besichtigungstour durch den Bau gab es auch.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px; color: #000000; line-height: 1.714285714;\">Frisch gest\u00e4rkt ging es dann \u00fcber Otterstadt in Richtung Speyer. Wie es sich f\u00fcr eine Radtour geh\u00f6rt, hatten wir ordentlich Gegenwind. Wir mussten ganz sch\u00f6n strampeln, um \u00fcberhaupt vorw\u00e4rts zu kommen. Durch das Neubaugebiet von Otterstadt und durch das Binsfeld ging es dann weiter.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px; color: #000000; line-height: 1.714285714;\">Schon bald erreichten wir Speyer und konnten im Garten einer Tanzschule unser gemeinsames Fr\u00fchst\u00fcck zu uns nehmen. Es gab Hausmacher Wurst in allen Varianten und schon traditionell frischen Rettich. Als dann einige nicht ganz ortskundige fragten, wo wir uns eigentlich bef\u00e4nden, gab von uns jeder einen Tipp ab, wo denn Waldsee liegt. Fast gab es so viele Meinungen wie Anwesende. Das Spektrum reichte von \u201cganz links\u201d bis \u201cganz rechts\u201d. Ein Kompass, dessen Genauigkeit fast genauso unklar war wie die Abstimmung, sorgte f\u00fcr \u201cKlarheit\u201d. Unsere Sch\u00e4tzungen waren genauso krumm wie einige der Rettiche. Als wir dann so richtig eingesessen waren, mussten wir auch schon weiter. Quer durch Speyer, entlang des Woogbaches, gelangten wir dann zu unserem n\u00e4chsten Etappenziel. Wir hielten kurze Einkehr beim Gefl\u00fcgelzuchtverein Dudenhofen. Da wir nat\u00fcrlich alle \u201cstarke M\u00e4nner\u201d sind, setzten wir uns auf die Terrasse. Einer kam dann tats\u00e4chlich auf die Idee, sich einen Gl\u00fchwein zu bestellen. Und prompt hatte er einen in der Hand. Was mich am meisten \u00fcberrascht hat war nicht die Tatsache, das jemand Ende Mai einen Gl\u00fchwein bestellt, sondern dass der Wirt auch noch einen parat hatte.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px; color: #000000; line-height: 1.714285714;\">Nach dem Aufbruch kamen wir zum ersten Mal in einen Regenschauer. Allerdings konnten wir uns unter einer Br\u00fccke f\u00fcr die paar Minuten in Sicherheit bringen. Der weitere Weg f\u00fchrte uns durch den Wald nach Iggelheim und dort ins Naturfreundehaus. Hier machten wir dann einen etwas l\u00e4ngeren Halt, was einige zu einer Zwischenmahlzeit nutzten. Nachdem die bereits l\u00e4dierten Knochen sich wieder erholt hatten, ging die Fahrt weiter. Durch den Iggelheimer Wald steuerten wir unser letztes Etappenziel an \u2013 Schifferstadt. Aber der Reihe nach. Mitten im Wald wurde unsere Truppe durch einen Zwischenfall \u2013 hervorgerufen durch unseren Vize-Stabf\u00fchrer S.W. (Name gek\u00fcrzt). Durch widrige Umst\u00e4nde oder auch durch hochgewirbelte \u00c4stchen vom Vorausfahrenden, bohrte sich ein solches \u00c4stchen in die Speichen des Vorderrades. Ein Schlag, ein Schrei und alles stand still. Die \u201cSollbruchstelle\u201d am Schutzblech des Vorderrades tat seine Dienste \u2013 dess Blesch war kabbutt !! Ob das im Sinne des Erfinders war bleibt wohl ein R\u00e4tsel, verhinderte allerdings einen gr\u00f6\u00dferen Unfall. Wie es bei \u201cechten M\u00e4nnern\u201d so \u00fcblich ist, wurden sofort s\u00e4mtlich Taschenmesser gez\u00fcckt, um die \u00dcberbleibsel des Schutzbleches zu entfernen. Nach einem allgemeinen Bedauern (oder mu\u00dften hier auch einige Lachen!!??) wurde die Fahrt wieder fortgesetzt.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px; color: #000000; line-height: 1.714285714;\">Schlie\u00dflich erreichten wir gut gelaunt die letzte Station der Fahrradtour. Wir kehrten in Schifferstadt in der Waldfesthalle ein. Der ortsans\u00e4ssige Musikverein hatte hier ein Fest. Nach einer St\u00e4rkung in fl\u00fcssiger und fester Form machten wir uns dann wieder auf nach Waldsee. Ein Teil ging dann noch in unserer Vereinsheim um etwas zu Essen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><span style=\"font-size: 16px; color: #000000; line-height: 1.714285714;\">Ein sch\u00f6ner Tag, danke an die Organisatoren !!<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>V\u00e4ter trotzen diesmal Wind und Wetter Es sollte eine gem\u00fctliche Fahrradtour werden. P\u00fcnktlich um 10 Uhr trafen wir uns bei Sterni und jeder guckte zum Himmel. Die dicken Regenwolken wollten nicht enden. Aber ein Indianer kennt keinen Schmerz und so fuhren wir los. Zugegeben, die erste Etappe war etwas kurz. 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